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Abiball alle

Man kennt diese Tage: sie beginnen ganz gewöhnlich – man steht auf, fährt zur Arbeit, macht den Computer an, geht auf Facebook, um zu schauen, welche Fragen anstehen – und dann entdeckt man etwas, das die kompletten nächsten Stunden, Tage und Wochen umkrempeln wird. Aber so ganz im großen Stil. Am 16. Juni geht es also wie immer auf Arbeit und dort, auf der Groupon Berlin Fanpage, zwischen lauter Glückwunschen und Likes für 20.000 Fans steht in fetten Lettern: HILFE.

Abiball Hilfe

In Berlin wurden Schüler um ihren Abiball gebracht. Der Organisator easyAbi kassierte das Geld und machte sich dann aus dem Staub. Auch die Fritz-Reuter-Oberschule und damit  Kathrin Pauls Tochter waren betroffen. Dreizehn Jahre büffeln, sich durch die Abiturprüfungen quälen und dann kein Abiball? Ein spontaner Entschluss war gefasst: Wir helfen!

Auch diese Situation kennt man nur zu gut: Man ist von einer Idee begeistert, trifft die Entscheidung, sie umzusetzen und erst schleichend entpuppt sich, was da alles noch an Arbeit dran hängt. So wurden aus einer fixen Idee sehr schnell viele Überstunden und viele graue Haare.

Die Schüler besuchten uns, erzählten von ihrer Situation und wie der Abiball drohe, das Gegenteil von dem zu werden, was es eigentlich sein soll: ein trauriger Tag. Sascha, Marcus und ich fraßen diese Motivationshäppchen und begaben uns auf die Jagd nach Abishirts, einer Band, Catering-Möglichkeiten und vielen Überraschungen der Kategorie “unvergesslich”.

Einen Tag vor dem Abiball: Marcus holt die Shirts aus der Druckerei ab. Was für ein Gefühl. Der Band muss abgesagt werden, weil der Veranstaltungsraum dann doch zu klein ist. Nachdem der Limousinenservice wieder abgesagt hatte, haben wir endlich mit Berlinmobil.de einen tollen Shuttle-Partner. Das Banner, das von einem befreundeten Grafitti-Künstler besprüht wurde, trocknet im Hof vor sich hin. Es fehlen immer noch Getränke für den nächsten Tag. Sascha und ich schneiden 200 Papierzettelchen aus, rollen diese zusammen, Schnipsgummi drum – wann sind diese Tombola-Lose endlich fertig…

Der Tag des Abiballs: Seit wann sind OBIs nur 10m² groß? Sascha und ich können es fast nicht glauben, als wir im Baumarkt in der Voltastraße stehen und dieser gefühlt aus nur zehn Regalen besteht. Dabei brauchen wir noch dringend ein Seil, um das Abiball-Banner am Bus zu befestigen. Der Tag fängt ja gut an… Mit unserer tollen Fahrerin Linda aus dem Research Team wird dann der knappe Zeitplan abgefahren: Bionade-Kästen von Trendforce Marco Katzer, Party-Notfall-Koffer mit Knabbereien von TDP Delicious, Shirts & Tombolagewinne aus dem Büro. Gefüllt bis oben hin geht’s zu unserem Bus von Berlinmobil.de. Abiball-Sachen reingeladen und – noch nicht los: Denn, wie bitte schön, befestigt man ein schweres Banner an einem Bus? Ohne Leiter, Ösen, Haken? Die Antwort seht ihr auf dem Bild:

Abiball Banner

Auf der Fahrt zur Fritz-Reuter-Oberschule reißt das Banner einmal ab. Notfallflicken auf der Straße mit Gaffa-Tape. Das Team schwitzt. Langsam wird es mit der Zeit knapp und die Frage, ob die Schüler sich auch wirklich freuen werden, übernimmt überhand. Nervosität ist angesagt. 16:45 – wir fahren vor der Schule vor. Unsere Angst, nur vier Schüler würden kommen, weil der Rest noch beim Frisör ist, war unbegründet: fast alle 49 Schüler stehen in voller Abiball-Montur vor der Schule und grölen vor Freude. Und dann beginnt der Überraschungsringelpiez mit Bionade, Sekt, Party-Notfall-Koffern, dem tollen Bus & Banner und lauter Musik. Als dann noch die Abishirts ausgepackt werden, wird geschrien und gehüpft und es kullern die Freudentränen. Die Szene wird für die Ewigkeit von einer professionellen Fotografin von Art & Photo Urbschat festgehalten, die der Abiklasse alle Fotos und ein extra Shooting schenkt. Eine Schülerin kommt auf uns zu und meint “Das ist sooo toll. Darf ich Euch dafür umarmen?”

17:30 – Der Bus fährt wieder los und bringt alle Schüler zu ihrer Abiball-Location. So schnell kann man 49 Menschen glücklich machen. Und auch wir sind es, denn die Überraschung ist geglückt. Aber irgendwie sind wir auch glücklich, dass der Tag vorbei ist. Die müden Körper freuen sich auf die Couch und ein kühles Bier. Und nur zwei Tage später, als man wie sonst auch aufsteht, zur Arbeit fährt, den Computer anmacht, auf Facebook geht, um zu schauen, welche Fragen anstehen, sieht man, warum es lohnt, fixen Ideen zu folgen:

Abiball Danke

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