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Groupons Gesichter – Björn

Name: Björn
Abteilung: Praktikant Online Marketing Redaktion
Lieblingsdeal:  In-Ear-Kopfhörer
https://www.groupon.de/deals/online-deal/xears/2978880

Das gepflegte Chaos

Mich hat es vor guten 6 Wochen zu Groupon verschlagen und zwar – jetzt halt dich fest: als Praktikant! Wie kann man nur so etwas tun, wirst du dich jetzt sicherlich fragen. Im Online-Business wird man als Praktikant doch gnadenlos ausgebeutet. Tja ganz im Gegenteil würde ich mal kühn behaupten.

Denn hier gibt es eine Menge Abwechslung, viele coole Leute aus allen Teilen der Welt und eine leichte Neigung zum gepflegten Chaos. Dieses „Chaos“ besteht aus den leeren Müslischalen und Club Mate Flaschen auf der Armada von Schreibtischen eines jeden tüchtigen Online-Marketing-Veterans, den unzähligen, verschiedenen Beats, die aus den Kopfhörern der Mitarbeiter summen und der kleinen, aber feinen Küche. Es wird sich mit dem bereits angesprochenen Müsli, unzähligen Tassen Kaffee und für die meisten natürlich mit dem Elixier des Lebens (nein, ich mache hier keine Schleichwerbung, denn mir schmeckt das Zeug auch gar nicht) wach und fit gehalten.

Dazu kommen die alltäglichen netten Socializing-Runden in Form von Raucher- & Obstpausen (hier wird deutlich, dass die Gesundheit nicht zu kurz kommen soll und darf), wo Kontakte und Freundschaften gepflegt werden und sich über die neusten Ereignisse der Weltpolitik ausgetauscht wird. Möchte man mittags intern essen, so stehen einem zwei hochtechnologisch wertvolle Mikrowellen zur Verfügung, um sein mitgebrachtes Mahl auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Nicht selten kommt es beim Warten zu netten und interessanten Küchengesprächen (ich denke jeder, der schon mal auf einer guten Homeparty war, weiß, dass die intellektuellsten und lustigsten Stories in der Küche stattfinden :-) . Nun ja, entscheidet man sich für die externe Lösung, stehen einem die kulinarische Vielfalt des Alexas oder auch die diversen Lieferdienste zur Verfügung. Nicht selten kann man sich dabei einer interessanten Diskussion im Skypechat anschließen, der so ungefähr lauten könnte „s‘ gehtn heut zum fratzen?“ (Ich übersetze mal eben: „Wonach steht euch heute der Appetit?“).

Gearbeitet wird natürlich auch und in gewissen Zeiträumen stellen sich die verschiedenen Abteilungen auch vor und präsentieren, woran sie gerade arbeiten. Diese Präsentationen kann man dann bei einem gekühlten Pils, wie es sich als Berliner gehört, genießen.

Alles in allem herrscht hier ein buntes Treiben, was nicht selten zu sehr produktiven Höchstleistungen führt.

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